Das Theaterjahr 2018

Wenn wir auf 2017 zurückschauen, können wir feststellen, dass es wieder einmal ein sehr erfolgreiches und spannendes Theaterjahr war. An die 2800 Zuschauer erlebten wunderbare Momente voller Spannung, Heiterkeit und Rührung bei insgesamt 16 Aufführungen in den drei Produktionen der „kleinen bühne“ im vergangenen Jahr.

Für die Theaterspielzeit 2018 haben wir wieder zwei abendfüllende Stücke für Erwachsene und ein Kinderstück für unsere jüngsten Zuschauer in der Vorbereitung und freuen uns schon jetzt auf die Premieren und Aufführungen.

In unserer Frühjahrsinszenierung im April zeigen wir „Strohwitwerfegefeuer“ eine Komödie in zwei Akten von Andreas Heck. Hierbei wohnen drei befreundete Paare Tür an Tür auf gleichem Flur und die drei Frauen beschließen ein gemeinsames Wellness-Wochenende zu verbringen. Zwei der drei Strohwitwer wollen die günstige Gelegenheit auf ein Schäferstündchen nutzen. Der dritte im Bunde, hat sich eigentlich auf einen gemeinsamen Filmabend mit Chips und Bier eingerichtet. Das Ganze könnte theoretisch auch unerkannt bleiben, wenn die drei Frauen tatsächlich das ganze Wochenende fernblieben und nicht plötzlich unerwartet wieder zuhause auftauchen würden. Die drei Freunde versuchen mit großem Koordinationsaufwand ein Zusammentreffen der Frauen zu vermeiden. Bestehen sie das Fegefeuer? Die „kleine bühne“ freut sich auf diese spannende und turbulente Inszenierung als Auftakt der Theaterspielzeit 2018.

Im Oktober und November erwartet unsere Zuschauer die Komödie „Romulus der Große“ von Friedrich Dürrenmatt unter der Regie von Dennis Weihe. Eine in sehr freiem Umgang mit den Tatsachen geschriebene historische Komödie. Das Stück zeichnet die Geschichte um Kaiser Romulus Augustus, der im 5. Jahrhundert nach Christus auf seinem Landsitz lebt, zufrieden Hühner züchtet, Spargelwein trinkt und auf die Ankunft der germanischen Horden wartet. Wird der Kaiser seine Meinung ändern und zu den Waffen rufen? Oder ist der Germanenführer am Ende der große Krieger, der das Imperium Romanum in die Knie zwingt? Bei Hofe kommt es derweil natürlich zu allerlei Verschwörungen, Eitelkeiten und Hochmütigkeiten. Ein Stück mit viel Wortwitz, unerwarteten Wendungen, einer zeitlosen Dramaturgie und einer breite Spanne an menschlichen Sehnsüchten.

Unsere jüngsten und auch alle jung gebliebenen Zuschauer dürfen sich in der Adventszeit auf „Aladin und die Wunderlampe“ von Frank Pinkus unter der Regie von Meike Leonhardt freuen. In der Geschichte hat es Aladin zunächst nicht leicht. Nach dem Tod des Vaters, soll er sich und seiner Mutter ein angenehmes Leben ermöglichen – nur wie? Er träumt davon, ein großer Zauberer zu werden und beschließt bei seinem Onkel Mustafa, einem großen Zauberer, in die Lehre zu gehen. Aladin entdeckt in einem versteckten Gewölbe eine wundersame Lampe und erkennt auch, dass der Zauberer keineswegs sein lieber Onkel ist. Mit Hilfe des Ringgeistes Elisa und dem ziemlich mächtigen Lampengeist Baba gelingt es ihm, dem Zauberer zu entkommen und es beginnt Aladins märchenhafte Reise in ein großes Abenteuer.

Wie gewohnt finden alle Aufführungen unserer Stücke im Theatersaal des Schlosses Wolfenbüttel statt.

Wir würden uns freuen, Sie als Zuschauer bei uns zu begeistern und wünschen Ihnen schon jetzt viel Vergnügen im Jahr 2018.